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Eine gute Bonsaischere ist elementar

Der kleine Baum im Topf ist die Miniaturausgabe der Großen. Seine Form bekommt er nicht von selbst und er wird sie ohne Ihre Hilfe auch nicht behalten. Drahten und schneiden sind daher die wichtigsten Aufgaben bei der Bonsaigestaltung. Diese Arbeit ist nie fertig und eine Bonsaischere gehört zur Grundausstattung. Sobald Sie einen Bonsai in Ihrem Garten auspflanzen, verliert er seinen Charakter und wächst zu einem mächtigen Baum heran. Mit einer guten Schere schneiden Sie Äste, Zweige und Wurzeln. Auch der Blattschnitt wird mit speziellen Produkten durchgeführt. Ein langer Handgriff gibt Halt und Sie nutzen dabei alle Finger. Sie können also in jeden Schnitt die ganze Kraft hineinlegen. Das ist besonders bei starken Ästen und Wurzeln wichtig. Die Klingen sind so geschliffen, dass sie den Baum nicht durch das Quetschen des Holzes beschädigen. Ein sauberer Schnitt ist bis in die Spitze möglich. Eine dichte Krone sowie ganz feine Äste von Ahorn und Zelkoven schneiden Sie am besten mit einer langen Bonsaischere. Damit kommen Sie auch in das Innere des Baumes.

 

Bonsais beschneiden im Video erklärt:

 

Die Pflege der Bonsaischere

Sie können die teuerste Bonsaischere kaufen, ohne die richtige Pflege wird sie bald stumpf und wertlos sein. Reinigen Sie sie nach jedem Gebrauch gründlich mit Wasser und achten dabei auf die Klinge. Hier bilden sich oft Riefen oder Kerben, welche einen sauberen Schnitt nicht mehr gewährleisten. Sie können sie dann mit Schleifpapier oder speziellen Schleifsteinen bearbeiten. Schärfen Sie die Klingen danach mit einem normalen Messerschärfer und ölen die Schere komplett ein. In speziellen Hüllen aus Kunstleder oder Stoff halten Sie das Werkzeug sauber. Lagern Sie es möglichst an einem trockenen Ort.

 

Es muss nicht immer das teuerste Produkt sein

Preiswerte Bonsaischeren machen Ihnen den Einstieg ins Hobby leicht. Als Neuling sollten Sie zunächst testen, ob die Freude anhält und wie Sie mit der Pflege zurechtkommen. Preiswerte Scheren erfüllen ihren Zweck. Sie werden anfangs nicht täglich 20 Bonsais beschneiden und für die Gestaltung einer oder zwei Bäume reicht die günstige Ausführung. Erst dann, wenn Sie Erfahrung sammeln konnten und die unterschiedlichen Techniken kennen, lohnt sich die Anschaffung von Profigeräten. Sie stellen mit der Zeit auch fest, dass eine Bonsaischere alleine nicht ausreicht, um Ihre Schätze formen zu können.

 

Siena Garden 603130 Bonsaischere ProfiLine Softgriffe, grün/alu

Das Produkt besteht aus Aluminium und Carbonstahl. Beide Materialien sind leicht und die Schere wiegt nur etwa 150 g. Sie können also auch über einen langen Zeitraum ermüdungsfrei arbeiten. Die Form der Griffe entspricht den neuesten Erkenntnissen der Ergonomie. Da sie mit einem Softgripp Aufsatz bestückt sind, rutschen Ihre Hände auch dann nicht ab, wenn sie feucht wurden. Die Spitze der Bonsaischere ist klein und sehr scharf. Damit können Sie auch an schwierigen Stellen präzise Schnitte durchführen. Sie quetscht das Holz nicht. Ihre Wetterbeständigkeit überzeugt die Nutzer, da sie selbst nach Lagerung im Freien und bei Nässe nicht rostet.

Mit der Bonsaischere stutzen Sie Äste bis zu einem Durchmesser von 1 cm. Die spitze und sehr feine Klinge eignet sich auch für den Blattschnitt. Das Produkt ist für Einsteiger und Fortgeschrittene eine gute Wahl. Sie ist preiswert und mit ihr können Sie erste Versuche des Beschneidens durchführen. Mit ihr lassen sich auch die dünnen Äste von Buchsbaum und Ahorn stutzen. Möchten Sie an Ihrem Bonsai einen Blattschnitt durchführen, ist diese Schere das passende Werkzeug. Sie entfernen damit das ganze Blatt samt Stiel oder nur einen Teil der Blattfläche. Die Achsen werden bei dieser Maßnahme nicht gequetscht und durch den sauberen Schnitt ist der Eingriff nach wenigen Tagen nicht mehr zu sehen. Sie verletzen zwar die bearbeiteten Teile des Baumes. Da Sie aber glatte Schnitte machen, wird er sich schnell erholen und ist in der Lage, die Wunden aus eigener Kraft zu verschließen.

 

 

Wachholder hat ein sehr dichtes Blattwerk und er bleibt nur kompakt, wenn er immer wieder beschnitten wird. Auch das ist mit dieser Bonsaischere möglich. Der Schnitt bei Zelkoven ist mit großen Schweren nur mühsam durchführbar. Sie bilden ein dichtes Blätterdach und Verzweigungen, die gerne nach innen wachsen. Die feine Schere ist beim Entfernen der störenden Zweige eine sehr gute Unterstützung. Das gilt ebenfalls zum Ausarbeiten der typischen Kissen bei Kiefern. Mädchen- und Schwarzkiefer kommen dadurch erst richtig zur Geltung. Mit der feinen Spitze können Sie jede Nadel einzeln fassen und kürzen.

 

PROFI BONSAI SCHERE 215MM 2640

Schon beim ersten Blick fällt der großzügige Griff auf. Hier passen alle Finger hinein und Sie können die ganze Kraft in den Schnitt legen. Die Hebelwirkung durch lange Griffe und kurze Klingen macht den Schnitt selbst bei dickeren Ästen zum Kinderspiel. Die Klingen der Bonsaischere sind aus SK 5 hart verchromten Stahl hergestellt. SK 5 ist ein japanischer Kohlenstoffstahl und wird aufgrund seiner Schnitthärte gerne zur Herstellung von Bonsaischeren verwendet. Die gute Abriebfestigkeit von SK 5 zeigt sich in der Langlebigkeit der Produkte. Da die Griffe aus Aluminium bestehen, ist die Schere relativ leicht. Die Klingen sind mit den Griffen durch Schrauben verbunden. Sie können also auch gewechselt werden. Die Firma Fieldhaus gewährleistet ihren Kunden eine lebenslange Nachkaufgarantie für Verschleißteile. Das ist beachtenswert und dadurch ist die Bonsaischere noch höher zu bewerten.

 

 

Die Bonsaischere hat eine Länge von 21,5 cm und ist selbst für große Männerhände wie geschaffen. Auch wenn sie aus Aluminium und verchromtem Stahl hergestellt ist. Sie sollten Sie dennoch nicht im Freien aufbewahren. Flugrost und Pflanzensaft setzen selbst dem besten Material zu und die Schere funktioniert nicht mehr einwandfrei. Zum Lagern eignen sich spezielle Taschen, die zudem Platz für weiteres Werkzeug bieten. Haben Sie an Ihrem Bonsai Pilzbefall oder eine andere Krankheit festgestellt, müssen Sie Ihre Schere vor dem nächsten Gebrauch desinfizieren. Sonst stecken Sie die gesunden Pflanzen an. Desinfizieren können Sie mit speziellen Mitteln, die im Handel angeboten werden. Sie können die Schere auch mit kochendem Wasser übergießen. Nach der Aktion trocknen Sie sie gut ab und ölen sie satt ein. Zu dem Zweck benutzen Sie spezielle Produkte für Gartenscheren oder einfaches Nähmaschinenöl.